Erotische Orte in Berlin

Es gibt jetzt eine Karte mit den erotischsten Orten Berlins – ein Guide zur Sex-Hauptstadt sozusagen. Zusammen gestellt haben sie die MAcher/innen des AMORELIE-Magazins. In der Info-Mail schreibt uns Tina dazu:

“Auf der Karte haben wir verschiedene Orte mit einer erotischen Qualität verzeichnet. Besonders wichtig war uns bei der Auswahl, dass die Orte stilvoll sind und eine vielfältige Bandbreite abbilden – von erotischen Partys bis Filmfestivals und Bondage-Workshops.”

Lobenswert! Die einzelnen Locations sind auf der Seite auch beschrieben, reinlesen lohnt sich.

XPLORE 2010: Das Festival zur Kunst der Lust

XPLORE  2010Auch dieses Jahr wieder nimmt eine der außergewöhnlicheren Veranstaltungungen im erotischen Sektor zunehmend Gestalt an: Die XPLORE 2010 – das Festival zur Kunst der Lust.

Der dreitägige Event rund um “Kreative Sexualität, BDSM, Performance und Ritual” findet alljährlich Ende Juli in der schwelle7 in Berlin statt, diesmal vom 23. bis zum 25. Juli. Über 40 Workshops, Demonstrationen und Performances bieten Gelegenheit zur Erkundung verschiedenen Spielarten und Aspekten von Sexualität.

Weiter heißt es im Intro der XPLORE-Website:

“xplore stellt ungewöhnliche Menschen vor, die mit dem Phänomen Sexualität spielen, arbeiten und forschen und dabei oft erstaunliche Techniken und Rituale entwickelt haben. Diese Formen sind so vielfältig wie die Sexualität selbst. Sie sind spiritueller Weg oder Teil therapeutischer Arbeit, sie entstehen aus ästhetischen Absichten oder auf der Suche nach Grenzerfahrungen, sie dienen ekstatischen Zwecken oder der meditativen Entspannung. Meistens aber geht es um die pure Lust. Gemeinsam ist all diesen Formen das Spielerische, Kommunikative, Kreative und Öffentliche. Sie repräsentieren eine andere sexuelle Kultur. Sie sind Kunst mit Körper und Seele. Continue reading “XPLORE 2010: Das Festival zur Kunst der Lust”

Erophil – das Festival für erotische Literatur

Erophil - das Festival für erotische LiteraturVom 23. bis zum 25. Oktober wird die Erophil, das Festival rund um die Leselust aus Leidenschaft stattfinden – und zwar in Berlin! Die Ankündigung klingt vielversprechend:

“Wir wollen einen Einblick geben in zeitgenössische und klassische Literatur zu einem ganz speziellen Thema. Literaturproduzenten und Lesern, Schriftstellern und Verlagen, Konsumenten und Händlern bieten wir eine Plattform zum Kommunizieren ebenso wie zum Goutieren. Über den literarischen Bereich hinaus präsentieren wir auch angrenzende Genres wie Comic, Fotografie, Illustration und Bildende Kunst. Dabei wird Erophil mit seiner Fokussierung auf das Thema eine Branche vorstellen, die in ihrer Vielfalt bislang noch kein gemeinsames öffentliches Forum hatte. Mit der Etage am Kottbusser Damm haben wir einen Veranstaltungsort jenseits des etablierten Literaturbetriebes gefunden, der uns zu kreativer Arbeit in Werkstattatmosphäre inspiriert und uns zugleich, nicht zuletzt im Interesse der Aussteller, eine enge Kalkulation ermöglicht.”

Gegen das Schattendasein in der Schmuddelecke

Das Projekt erophil entstand aus der Erfahrung, daß in Deutschland Erotikliteratur fälschlicherweise immer noch ein Schattendasein in der Schmuddelecke führt.
In Frankreich ist man stolz auf zeitgenössische Autoren wie Olivier Py, Philippe Dijan oder Pauline Réage. Führende Vertreter der Academie Française können sich ohne Verlust ihres Ansehens zu ihrer Vorliebe für Erotikliteratur bekennen. Dagegen gelten die Lektüre und das Interesse an erotischer Literatur hierzulande immer noch als anrüchig. Häufig “Bückware” – im besten Falle in eigens eingerichteter Ecke – ist erotische Literatur oft nur unter dem skeptisch-abschätzigen Blick des Buchhändlers erhältlich, solange ihr nicht das Siegel der klassischen Weltliteratur anhaftet, wie dies bei Marquis de Sade oder Jean Genet der Fall ist.

Mit der erophil wollen die Veranstalter das Genre aus seiner Nische führen und die künstlerische Bandbreite klassischer und moderner Erotikliteratur einem größeren Publikum nahe bringen. Eine Grenze zwischen homo- und heterosexueller Literatur wird es nicht geben – gut so!

Kreative Erotik statt Schmuddelsex

Wow, war das wieder toll im “Erotischen Salon”! Wie jedes Mal haben es Silke Maschinger und Enno Peter auch im 13. Termin der “Life-Talkshow für Neugierige” wieder geschafft, eine interessante Mischung erotischer Themen und Gäste vorzustellen:

Pornofilme:

Jürgen Brüning, Filmemacher und Initiator des Berliner Pornfilmfestivals sprach über aktuelle Entwicklungen und Trends der alternativen Filmszene. Da ich am Thema “Porno für Frauen / Porno von Frauen” durchaus interessiert bin, werde ich das Festival besuchen, auf dem immerhin 30% der Beiträge von Frauen stammen sollen – ich bin gespannt! Mehr dazu demnächst. Continue reading “Kreative Erotik statt Schmuddelsex”

13.Erotischer Salon in Berlin

Der “Erotische Salon”, veranstaltet von Silke Maschinger und Enno E. Peter, ist eine einzigartige Veranstaltung, die ich immer mal wieder gerne besuche. Heute kam die Einladung zum 13.Salon, die ich hier gerne Interessenten zur Kenntnis gebe:

der Sommer ist fast vorbei, es wird langsam wieder kühler und wir freuen uns, Sie erneut zum 13. Salon am 27.09. in der Kulturbrauerei einladen zu können. Folgende Themen und Gäste stellen wir Ihnen dieses Mal vor: Continue reading “13.Erotischer Salon in Berlin”