Sieben Romantik-Tipps nicht nur für frisch Verliebte

In Gesprächen mit dem männlichen Geschlecht treffe ich immer wieder auf eine gewisse Ratlosigkeit in Bezug auf das Romantik-Verlangen weiblicher Wesen. Hier also mal ein paar Tipps zur Anregung, die natürlich immer so zu variieren sind, dass es zu der jeweiligen Liebsten auch passt!

Alsdenn:

  1. Lass Blumen sprechen: zwar ist das ein geradezu antiker Klassiker, doch muss Romantisches nicht NEU sein, um zu wirken. Keine Frau wird sich über den Strauß roter Rosen beschweren, auch einzelne Rosen als Mitbringsel sind nett! Origineller und kostenlos kann Mann mit einem selbst gepflückten Wildblumenstrauß punkten. Topfpflanzen sind zwar nachhaltiger, aber lang nicht so romantisch! Blumengrüße aus der Ferne (z.B. Fleurop) sind ebenfalls eine tolle Möglichkeit, die Liebste ganz unverhofft in romantische Gefühle zu versetzen.
  2. Aufmerksamkeit: Zeige ihr, dass du an sie denkst – auch außerhalb der üblichen Dates. Ob per E-Mail, SMS, Postkarte oder E-Card, kommt darauf an, wie ihr üblicherweise kommuniziert – und ob du eher ein liebes “Hallo! Ich sehn mich nach Dir… ” oder eine großformatige Liebeserklärung schicken willst. Auch ein Link auf ein Musikstück, dass deine Gefühle für sie ausdrückt, ist eine Möglichkeit. (Aber vergiss nicht, auch einen lieben Satz dazu zu schreiben!)
  3. Kunstvolle Worte: Schreib ein Gedicht oder schicke ein Liebesgedicht, das dir gefällt und deine Gefühle gut ausdrückt (Autor benennen, wenns nicht von dir ist!). Auch eine Liste mit 10 Sätzen, die beginnen mit „Ich liebe dich, weil….“ können die Liebste entzücken!
  4. Der besondere Event: locke sie heraus zu einem Sonnenuntergang: z.B. auf einer Brücke mitten in der Stadt, wo die Sonne hinter einer imposanten Skyline verschwindet; oder draußen an einem See, am Waldrand, wo auch immer. Oder überrasche sie mit Karten zu einem Konzert, fahr mit ihr dahin, wohin sie immer schon gern wollte – Hauptsache, es ist etwas, das ihr üblicherweise nicht macht, bzw. was sie von dir nicht erwartet!
  5. Liebe kulinarisch: Koche für sie und mach daraus ein romantisches Candle-Light-Dinner;
  6. Das Bild der Liebsten: Fotografiere sie öfter mal wie einen „Star“ (wenn sie das mag!) und zeige ihr so, dass du nicht genug von ihr kriegen kannst. Mach schöne große Abzüge der besten Bilder und schenke sie ihr.
  7. Mitgefühl zeigen: Lass dir zu den Tagen, an denen sie etwas Wichtiges erlebt, ‘was einfallen! Eine Prüfung, eine Operation, ein schwieriger Verwandtenbesuch, ein wichtiger Termin in ihrem Job – zeige, dass du in Gedanken bei ihr bist, indem du vorher oder nachher Kontakt aufnimmst, ihr eine liebe Nachricht schickst. Sie wird sich riesig freuen, dass du es nicht vergessen hast und an sie denkst!

Wer weitere Tipps hat, ist herzlich eingeladen, diese Liste in den Kommentaren zu ergänzen!

Nach dem Frauentag ein paar Männerlinks

Nachdem zum internationalen Frauentag FRAU (wer sonst?) mal wieder 1000fach besprochen wurde, will ich hier mit ein paar Links rund um die vernachlässigte Männerwelt aufwarten. Los gehts:

Keine Lust auf Blowjob?

Unter dem etwas irre führenden Titel “Rollentausch: Die Angst der Männer vor dem Blowjob” macht Isabella Febe auf mehrhaut.de ihrem Ärger über aus ihrer Sicht zu fordernde, anspruchsvolle Männer Luft. Stein des Anstoßes ist das Verlangen nach oraler Verwöhnung (vulgo “Blowjob”), unter Umständen gar mit “Schlucken” oder in der fortgeschrittenen Variante “Deep-Throat”.

Offensichtlich ist die Autorin ziemlich wütend über solche Zumutungen. Zwar verweist sie auf die AIDS-Gefahr, doch spricht aus ihren Worten eigentlich weniger sachlich-medizinische Sorge um die Gesundheit. Sie hat Männer befragt, bzw. von ihnen gefordert, es doch auch einmal zu probieren, erst mit einem Dildo, dann mit einem Original. Und weil sie auf wenig Begeisterung stieß, poltert sie nun los: Continue reading “Keine Lust auf Blowjob?”

E-Book: einen Mann erobern, aber wie?

“Wie Sie unwiderstehlich für Männer werden” will mir das E-Book eines Autors beibringen, der mit dem klingenden Namen Christian Sanders zeichnet. Die “kurze Anleitung zum Beziehungsglück” wird auf der Website mann-erobern.de der unzufriedenen Leserin kostenlos angeboten. Es will Antwort geben auf die Frage, was einen Mann wohl dazu bringt, sich zu verlieben bzw. “das scheinbar “verwirrende” Verhalten der Männer richtig zu interpretieren und die richtigen -emotionalen- Knöpfe bei Männern zu betätigen”. Continue reading “E-Book: einen Mann erobern, aber wie?”

Beziehung: Negative Gefühle zeigen?

Im gestern entdeckten Traum-Frau-Blog hab’ ich heute weiter gelesen: Im Artikel “Die harte Tour” schreibt der Autor den denkwürdigen Absatz:

“Probleme, an denen ich Stunde um Stunde zerbrochen bin, weil ich sie mit Sanftmut und Gutmütigkeit versucht habe zu lösen, lösen sich binnen Minuten in Luft auf, wenn man nur einmal aufn Tisch haut…
Warum wollen es die Menschen immer erst auf die harte, böse Tour lernen und können nicht schon einlenken und verstehen, wenn man es ihnen auf die vorsichtige, gefühlsschonende Art versucht beizubringe? Ich versteh es nicht und kann (wieder einmal) nur den Kopf über diese Unvernunft schütteln.”

Ich wollte das DORT kommentieren, doch verweigert mir das Blog das Posten: “Dein Kommentar konnte aus folgenden Gründen nicht veröffentlicht werden: * Spam im Kommentartext gefunden”. Also schreib ich meinen Kommentar halt hier: Continue reading “Beziehung: Negative Gefühle zeigen?”

Fundsache Traumfrau-Blog

Zufällig bin ich heute beim Surfen auf dem Traumfrau-Blog gelandet. Da traut sich der 20-jährige “LibertyHunter”, über seinen Weg zu einer neuen Freundin zu schreiben. Bemerkenswert, denn Männer schreiben eher selten über ihre Gefühle und Unsicherheiten, ihre Wünsche und Träume.  Zum Beispiel im Beitrag “Sind wir schon zusammen oder verlieben wir uns noch?: da geht es um die Geschwindigkeit der Annäherung und um ein allzu forderndes, vielfach wiederholtes “ich liebe dich!” der aktuellen Frau seines Herzens.

Warum müssen Frauen hier häufig so insistieren? Kann sie die Dinge nicht einfach genießen und sich entwickeln lassen? Ich denke, es spricht von sehr viel Unsicherheit, wenn man dauernd hören will, dass der Geliebte einen auch wirklich liebt. Was wird denn durch das Aussprechen anders? Und WIE OFT soll er es denn sagen?

Ich kann gut verstehen, dass sich Männer dadurch eher in die Flucht schlagen lassen als “bindungswilliger” zu werden. Aber in jungen Jahren denkt man an sowas halt noch nicht – leider!