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	<title>Kommentare zu: Zuviel N&#228;he t&#246;tet die Erotik</title>
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	<description>Erotik-Blog mit erotischen Geschichten, Tipps, Medien-Reviews, Beziehungsrat</description>
	<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 23:01:43 +0000</pubDate>
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		<title>Von: 6 Fragen, die man nur Google fragt</title>
		<link>http://www.lustgespinst.de/2009/03/02/zuviel-naehe-toetet-die-erotik/#comment-15859</link>
		<dc:creator>6 Fragen, die man nur Google fragt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 08:03:28 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Wenn Dir gef&#228;llt, was Du hier liest, abbonniere doch das Digital Diary als Newsfeed . Oder die eher seltene pers&#246;nl. Rundmail Claudia-Klinger-News mit Neuigkeiten aus meiner Weblandschaft. Den vollen &#220;berblick gibt der "Lifestream" mit Artikel aus ALLEN Klinger-Blogs PLUS Surf-Tipps, wahlweise als Newsfeed oder auf Friendfeed.  Im Lustgespinst: Zuviel N&#228;he t&#246;tet die Erotik [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Wenn Dir gef&auml;llt, was Du hier liest, abbonniere doch das Digital Diary als Newsfeed . Oder die eher seltene pers&ouml;nl. Rundmail Claudia-Klinger-News mit Neuigkeiten aus meiner Weblandschaft. Den vollen &Uuml;berblick gibt der &#8220;Lifestream&#8221; mit Artikel aus ALLEN Klinger-Blogs PLUS Surf-Tipps, wahlweise als Newsfeed oder auf Friendfeed.  Im Lustgespinst: Zuviel N&auml;he t&ouml;tet die Erotik [&#8230;]</p>
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		<title>Von: Tina</title>
		<link>http://www.lustgespinst.de/2009/03/02/zuviel-naehe-toetet-die-erotik/#comment-15799</link>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 08:13:20 +0000</pubDate>
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		<description>F&#252;r mich pers&#246;nlich gesprochen: Ich sehe es so, dass das richtige Gleichgewicht zwischen N&#228;he und Distanz gefunden werden muss. Dies gilt meines Erachtens nicht nur f&#252;r den erotischen Aspekt einer Beziehung, sondern auch in allen Belangen. Mir ist es wichtig, dass ich mit meinem Partner in einem Raum sein kann, dennoch befindet man sich h&#228;ufig auf „zwei verschiedenen Planeten“, ohne dass dies unangenehm w&#228;re. Gerade diese Distanz schafft paradoxerweise N&#228;he, weil respektiert wird, dass jeder als Individuum funktioniert, obwohl man meinetwegen gemeinsam an einem Tisch sitzt. Kein gezwungenes Miteinander, sondern ein ungezwungenes „jeder f&#252;r sich selbst“. Ganz &#228;hnlich ist es doch beim Sex. Ich empfinde es nicht als ein „gemeinsames“ Erlebnis – auch wenn es nat&#252;rlich eines ist – sondern als „gegenseitiges“ Erlebnis. Gegenseitig tut man einander gut, doch es muss nicht zum absolut gemeinschaftlichen Event vorangetrieben werden. Ein wenig Egoismus beim Sex – und in der gesamten Beziehung – macht die Erotik prickelnd, sofern man seinen Partner nicht v&#246;llig au&#223;en vor l&#228;sst, was die Liebe automatisch bringt, sofern man seinen Partner wirklich sch&#228;tzt und sich von ihm gesch&#228;tzt wei&#223;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r mich pers&#246;nlich gesprochen: Ich sehe es so, dass das richtige Gleichgewicht zwischen N&#228;he und Distanz gefunden werden muss. Dies gilt meines Erachtens nicht nur f&#252;r den erotischen Aspekt einer Beziehung, sondern auch in allen Belangen. Mir ist es wichtig, dass ich mit meinem Partner in einem Raum sein kann, dennoch befindet man sich h&#228;ufig auf „zwei verschiedenen Planeten“, ohne dass dies unangenehm w&#228;re. Gerade diese Distanz schafft paradoxerweise N&#228;he, weil respektiert wird, dass jeder als Individuum funktioniert, obwohl man meinetwegen gemeinsam an einem Tisch sitzt. Kein gezwungenes Miteinander, sondern ein ungezwungenes „jeder f&#252;r sich selbst“. Ganz &#228;hnlich ist es doch beim Sex. Ich empfinde es nicht als ein „gemeinsames“ Erlebnis – auch wenn es nat&#252;rlich eines ist – sondern als „gegenseitiges“ Erlebnis. Gegenseitig tut man einander gut, doch es muss nicht zum absolut gemeinschaftlichen Event vorangetrieben werden. Ein wenig Egoismus beim Sex – und in der gesamten Beziehung – macht die Erotik prickelnd, sofern man seinen Partner nicht v&#246;llig au&#223;en vor l&#228;sst, was die Liebe automatisch bringt, sofern man seinen Partner wirklich sch&#228;tzt und sich von ihm gesch&#228;tzt wei&#223;.</p>
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		<title>Von: Maria</title>
		<link>http://www.lustgespinst.de/2009/03/02/zuviel-naehe-toetet-die-erotik/#comment-15474</link>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 12:27:33 +0000</pubDate>
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		<description>Danke f&#252;r diesen Post, finde Ihn Klasse.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&#252;r diesen Post, finde Ihn Klasse.</p>
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	<item>
		<title>Von: HiPPiE</title>
		<link>http://www.lustgespinst.de/2009/03/02/zuviel-naehe-toetet-die-erotik/#comment-15471</link>
		<dc:creator>HiPPiE</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 10:05:58 +0000</pubDate>
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		<description>Also pauschal gesagt, genau so ist es. Leider. Und was'de machst ist nur Flickschusterei. Nur was wills'de denn machen? Das hat ja nun garnichts mit Anpassen zu tun, selbst wenn man &lt;em&gt;eigentlich&lt;/em&gt; Bock auf Sex hat und dem/r Partner/in Sex och wichtig ist ... ich will's 'mal anders formulieren, wobei das nur den Aspekt 'Lust' umschreibt: Klar kann man aus einer Kartoffel Pell-, Bratkartoffeln, P&#252;ree oder Pommes machen, nur irgendwann sind zur Abwechslung beispielsweise och 'mal Nudeln ganz dufte. Ehrlich w&#228;r's eigentlich die Beziehung - welche man eh nie wollte - zu begraben und auseinander zu gehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also pauschal gesagt, genau so ist es. Leider. Und was&#8217;de machst ist nur Flickschusterei. Nur was wills&#8217;de denn machen? Das hat ja nun garnichts mit Anpassen zu tun, selbst wenn man <em>eigentlich</em> Bock auf Sex hat und dem/r Partner/in Sex och wichtig ist &#8230; ich will&#8217;s &#8216;mal anders formulieren, wobei das nur den Aspekt &#8216;Lust&#8217; umschreibt: Klar kann man aus einer Kartoffel Pell-, Bratkartoffeln, P&#252;ree oder Pommes machen, nur irgendwann sind zur Abwechslung beispielsweise och &#8216;mal Nudeln ganz dufte. Ehrlich w&#228;r&#8217;s eigentlich die Beziehung - welche man eh nie wollte - zu begraben und auseinander zu gehen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Silke Maschinger</title>
		<link>http://www.lustgespinst.de/2009/03/02/zuviel-naehe-toetet-die-erotik/#comment-14942</link>
		<dc:creator>Silke Maschinger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 15:27:50 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Claudia!
Was mir gerade auff&#228;llt: ich glaube, ich bin mal wieder in die Falle gegangen. Es gibt nicht DIE L&#246;sung. F&#252;r manche ist es die N&#228;he, f&#252;r andere die Distanz, manche m&#252;ssen sich trauen zu &#246;ffnen, andere m&#252;ssen Grenzen setzen. Insofern haben wir alle Recht :-)Nur nicht immer auf alle bezogen, sondern je nach Situation und "Zielgruppe".</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Claudia!<br />
Was mir gerade auff&#228;llt: ich glaube, ich bin mal wieder in die Falle gegangen. Es gibt nicht DIE L&#246;sung. F&#252;r manche ist es die N&#228;he, f&#252;r andere die Distanz, manche m&#252;ssen sich trauen zu &#246;ffnen, andere m&#252;ssen Grenzen setzen. Insofern haben wir alle Recht :-)Nur nicht immer auf alle bezogen, sondern je nach Situation und &#8220;Zielgruppe&#8221;.</p>
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	<item>
		<title>Von: Claudia</title>
		<link>http://www.lustgespinst.de/2009/03/02/zuviel-naehe-toetet-die-erotik/#comment-14918</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 08:42:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.lustgespinst.de/?p=121#comment-14918</guid>
		<description>Danke f&#252;r den tollen Beitrag, Silke. Mir scheint aber, wir beschreiben verschiedene Ph&#228;nomene: ich meine diejenigen, die Erotik in ihrer ersten, sehr verliebten Beziehungsphase durchaus umfassend miteinander ausleben, die DANN ABER, wenn das Gegen&#252;ber sehr nahe und vertraut geworden ist, merken, dass das Verlangen schwindet. Es tritt dann so ein geschwisterliches "Wir-Gef&#252;hl" ein, dass der erotischen Spannung irgendwie entgegen steht - nie erlebt?

Du beschreibst dagegen Paare, die erst gar nicht intensiv ins erotische Leben eintauchen, sondern - vielleicht ein wenig sch&#252;chtern und verklemmt - miteinander so einen gewohnheitsm&#228;&#223;igen Standardsex entwickeln, der sie in Wahrheit gar nicht so sehr ber&#252;hrt. F&#252;r sie gilt ohne Zweifel: zu WENIG N&#228;he! Zu wenig Mut etc.

Das mit dem Alltag hab ich schon unz&#228;hlige Male geh&#246;rt: schon allein dieses automatische in einem Bett schlafen (wegen der kuscheligen N&#228;he und dem Gef&#252;hl der Zusammengeh&#246;rigkeit) ist m.E. auf Dauer ein Erotik-Killer. Anf&#228;nglich ist man noch so begeistert und angeturnt, dass der Partner ruhig schnarchen (=nur 1 Beispiel) kann, Hauptsache, er ist nahe.... aber irgendwann wird das zum Abturner, wie auch alle anderen allzu menschlichen Eigenheiten, die man so dauernd hautnah mitbekommt. Da liegen dann Welten zwischen dem Routine-Sex, der noch beil&#228;ufig zustande kommt, und dem spannenden Spiel, f&#252;r das man sich einst extra sch&#246;n machte, auf das man sich tagelang freute - und das eben davon lebt, dass da eine gewisse Distanz ist, die erst im Laufe der Ann&#228;herung aufgehoben wird.

Kann auch sein, dass es eine Typ-Frage ist oder sich mit dem Lebensalter &#228;ndert: Ich hab Ende drei&#223;ig mit den tendenziell symbiotischen Nahbeziehungen aufgeh&#246;rt und pflege seither zu meinen Liebsten eine gewisse Distanz, die bedeutet, dass man sich gegenseitig mit dem allzu Allt&#228;glichen verschont. Was nicht hei&#223;t, dass man nicht Freizeit &#038; Hobbys teilt - aber eben nicht die K&#252;che, den Abwasch, die Morgenmuffel-Zeit und dasselbe Bett. (Und seitdem ist mir Erotik wieder Abenteuer! :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&#252;r den tollen Beitrag, Silke. Mir scheint aber, wir beschreiben verschiedene Ph&#228;nomene: ich meine diejenigen, die Erotik in ihrer ersten, sehr verliebten Beziehungsphase durchaus umfassend miteinander ausleben, die DANN ABER, wenn das Gegen&#252;ber sehr nahe und vertraut geworden ist, merken, dass das Verlangen schwindet. Es tritt dann so ein geschwisterliches &#8220;Wir-Gef&#252;hl&#8221; ein, dass der erotischen Spannung irgendwie entgegen steht - nie erlebt?</p>
<p>Du beschreibst dagegen Paare, die erst gar nicht intensiv ins erotische Leben eintauchen, sondern - vielleicht ein wenig sch&#252;chtern und verklemmt - miteinander so einen gewohnheitsm&#228;&#223;igen Standardsex entwickeln, der sie in Wahrheit gar nicht so sehr ber&#252;hrt. F&#252;r sie gilt ohne Zweifel: zu WENIG N&#228;he! Zu wenig Mut etc.</p>
<p>Das mit dem Alltag hab ich schon unz&#228;hlige Male geh&#246;rt: schon allein dieses automatische in einem Bett schlafen (wegen der kuscheligen N&#228;he und dem Gef&#252;hl der Zusammengeh&#246;rigkeit) ist m.E. auf Dauer ein Erotik-Killer. Anf&#228;nglich ist man noch so begeistert und angeturnt, dass der Partner ruhig schnarchen (=nur 1 Beispiel) kann, Hauptsache, er ist nahe&#8230;. aber irgendwann wird das zum Abturner, wie auch alle anderen allzu menschlichen Eigenheiten, die man so dauernd hautnah mitbekommt. Da liegen dann Welten zwischen dem Routine-Sex, der noch beil&#228;ufig zustande kommt, und dem spannenden Spiel, f&#252;r das man sich einst extra sch&#246;n machte, auf das man sich tagelang freute - und das eben davon lebt, dass da eine gewisse Distanz ist, die erst im Laufe der Ann&#228;herung aufgehoben wird.</p>
<p>Kann auch sein, dass es eine Typ-Frage ist oder sich mit dem Lebensalter &#228;ndert: Ich hab Ende drei&#223;ig mit den tendenziell symbiotischen Nahbeziehungen aufgeh&#246;rt und pflege seither zu meinen Liebsten eine gewisse Distanz, die bedeutet, dass man sich gegenseitig mit dem allzu Allt&#228;glichen verschont. Was nicht hei&#223;t, dass man nicht Freizeit &#038; Hobbys teilt - aber eben nicht die K&#252;che, den Abwasch, die Morgenmuffel-Zeit und dasselbe Bett. (Und seitdem ist mir Erotik wieder Abenteuer! :-)</p>
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