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Ars Vivendi  - Erotische Mode, Literatur und Kunst

Erotische Kunst von Ars Vivendi

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14. January 2009

Über die frustrierende Liebe zu einem SEO…

…schreibt Tina auf unqualifiziert.net, bzw. dass man es lieber lassen solle, wenn man nicht die zweite Frau neben Google sein will. Auf die flapsige Einleitung folgt ein ernsthaftes Problem, das offenbar mehr Frauen als Männer bewegt. Was ist, wenn die Phase der ersten Begeisterung, die Zeit der Schmetterlinge im Bauch vorbei ist, und man wieder zum je eigenen Normalprogramm übergeht?

Dann kann es nicht schaden, vorher schon gewusst zu haben, dass der Partner seiner Arbeit mit Leidendschaft nachgeht (was ja eigentlich toll ist!), und dass diese Leidenschaft immer nur kurz hinter einer anderen Faszination verblasst, jedoch nicht verschwindet.

SERPS geiler als Haut

Ach ja, ein SEO ist ein “Suchmaschinenoptimierer”, der nicht etwa Suchmaschinen optimiert, sondern dafür sorgt, dass die Webseiten seiner Auftraggeber dort unter den ersten Suchergebnissen (SERPS) stehen – mit korrekten Methoden oder schmutzigen Tricks, je nach persönlicher Ausrichtung. Und natürlich ist das Metier speziell für Männer hoch spannend, denn hier geht’s um Kampf, Konkurrenz, Aufstieg, Sieg und Niederlage. Mann kann Mitbewerber aus dem Feld schlagen und bei jedem Befragen des großen Orakels wird der Held des Geschehens erneut bewertet: zwei Positionen nach vorne gerückt, wow !!!!!!!!!! (Tarzan hätte sich noch auf die Brust getrommelt, der zivilisierte SEO feiert das heute vermutlich anders)

Die Frau, die da zwischenzeitlich in einer ruhigen Phase mal erobert wurde, kann mit solcher “Spannung pur” natürlich nicht lange mithalten. Sie fühlt sich vernachlässigt, beginnt einen Kampf um seine Zeit und wird immer unzufriedener. Für viele Beziehungen sei das dann schon das Ende, meint Tina. Und stellt dann fest, dass frau es ja auch als Chance ansehen könne, sich wieder mehr eigenen Angelegenheiten zu widmen. Was natürlich nur geht, wenn man “eigene Angelegenheiten” hat.

Alsdenn Mädels:  ein Mann ist vielleicht mal abendfüllend, aber kein Lebensinhalt! Verlangt nichts von ihm, wozu er nicht taugt, macht lieber selber mit beim Welt retten, Wissen suchen, Kunst machen oder Geld verdienen. Das ist auch alles verdammt spannend, und Männer trifft frau dabei jede Menge. ;-)

3 Reaktionen zu “Über die frustrierende Liebe zu einem SEO…”

  1. Tina

    Ich finde es wirklich spannend, wie Du meinen Artikel meines Blogs interpretierst :) Nur bin ich nicht die Monika, sondern immer noch Tina ;) Ist aber kein Problem, wollte es nur mal erwähnt haben :D Und ich möchte der Welt nochmal mitteilen, dass ich eine glückliche Frau bin trotz Beziehung zu einem SEO… Deinen Worten folgend, bin ich dann eine Person mit “eigenen Angelegenheiten” :D Das ist ein nettes Kompliment.

  2. Können Blogger nicht mehr lesen?

    […] hat es mich sehr befriedigt, in Resonanz auf ein Blogposting eine kleine Rezension (Über die frustrierende Liebe zu einem SEO) zu schreiben, in der ich mal eine andere Sprache ausprobiere als normalerweise. Solche […]

  3. Claudia

    Hi Tina: sorry, den Namen hab ich jetzt gleich korrigiert! Wie kam ich nur auf “Monika”?
    Ja, dass du eine “Frau mit eigenen Angelegenheiten” bist, war mir klar! :-) Ich wünschte, alle Frauen hätten einen Lebensinhalt neben ihrem “Jeweiligen” – das würde Beziehungen sehr viel entspannter machen – wie es deine ja offenbar ist!

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