12. Januar 2010
Sex-Stress: Länger durchhalten im Bett?
Den Zeitgeist kann man in gewisser Weise auch an den SPAM-Themen ablesen - auch und gerade im erotischen Sektor. So ist offenbar das Thema “Penisverlängerung” länger schon abgehakt. Alle, die sich davon etwas versprochen haben, haben wohl die einschlägigen Gerätschaften erworben oder mittlerweile erkannt, dass auch ein Mega-Organ kein lustvolles Miteinander garantiert (im Gegenteil, es kann sogar richtig stören!).
Derzeit steht also nicht mehr der längere Penis im Zentrum spammender Angebote, sondern das Vermögen, ihn länger zu benutzen. Hier eine kleine Auswahl einschlägiger Mail-Subjects:
- Sie will länger als ich kann!
- Wieder länger durchhalten im Bett!
- Längere Ejakulation!
- Nicht mehr zu früh im Bett abspritzen und die Freundinnen zum Orgasmus bringen!
- Mehr Stehkraft im Bett?
- Beim f-icken länger kommen..
Man fragt sich angesichts dieser Texte, wann der Geschlechtsakt wohl unter die olympischen Disziplinen aufgenommen wird? Mir tun die Männer fast leid, die auf die Angebote reinfallen, sich irgendwelche im besten Fall unschädliche Pillen besorgen, im Glauben, damit sei ihr “Problem” gelöst.
Offenbar hat die Szene der Pornofilm-Schaffenden die Latte (!) bezüglich des Durchhaltevermögens im Bewusstsein vieler Männer sehr hoch gelegt. Anstatt sich auf ihre weiblichen Gegenüber und die vielfältigen Möglichkeiten der Lust zu konzentrieren, streben sie nun nach Leistung wie im Fitness-Center: wow, gestern konnte ich fünf Minuten länger als letzte Woche!
Währenddessen kommt ans Licht, dass es bereits Männer gibt, die Orgasmen vorspielen, damit ihre Partnerin nicht enttäuscht ist, wenn sie trotz verlängerter Bemühungen gar nicht kommen (gelesen im TANTRA Special bei Connection: Männer im Kommen - leider nicht im Volltext online);
Mal ehrlich: macht so ein Sex-Stress eigentlich noch glücklich? Ich sehe Zeiten kommen, in denen den Leuten der heimische 3D-Porno (den es mit Einzug entsprechender Bildschirme bald geben wird) völlig reicht: der strengt nicht so an und man muss sich die ach so schwierigen sozialen Begleitumstände gar nicht erst antun!
12. Dezember 2009
Anspruchsvolles Erotik-Blog: MESMERIC EROTIC
Selten treffe ich auf ein Blog, dass durch die Art seiner Texte fasziniert: “Mesmeric Erotic - Visionen und Abenteuer einer ungewöhnlichen Kurtisane” bietet lesenswerte, zum Nachdenken anregende Beiträge rund ums erotische Erleben. Dabei geht es endlich mal nicht um prallen Sex, der durch seine Omnipräsenz im Web ja im Grunde ziemlich langweilt, sondern um die leisen Töne, um das, was EROTIK eigentlich bedeutet. So heißt es etwa im Beitrag Erotik - die Kunst der Andeutung:
“Die Erotik bereichert den Sex um den Geist und die Sinnlichkeit, regt seine Fantasie an, erweitert seine Grenzen, in dem sie mit dem Aufschub der Lust spielt. Sie bedeutet ein langsames und respektvolles Ertasten und hat ganz viel mit Integrität und Würde zu tun.
Erotik will nicht schnell am Ziel sein, sondern liebt es, im Augenblick zu verweilen, einen bestimmten Anblick in sich zu verewigen, in eine bestimmte Stimmung einzutauchen, einen Duft zu inhalieren - die Entdeckung der Langsamkeit, die Offenbarung der Sinnlichkeit. Sie macht die Distanz zum Erlebnis, füllt sie mit dichter Spannung um sich letztlich in Nähe zu verbinden.”
Schöner könnte man es kaum sagen, da lese ich gerne mehr!
11. November 2009
Keine Lust auf Blowjob?
Unter dem etwas irre führenden Titel “Rollentausch: Die Angst der Männer vor dem Blowjob” macht Isabella Febe auf mehrhaut.de ihrem Ärger über aus ihrer Sicht zu fordernde, anspruchsvolle Männer Luft. Stein des Anstoßes ist das Verlangen nach oraler Verwöhnung (vulgo “Blowjob”), unter Umständen gar mit “Schlucken” oder in der fortgeschrittenen Variante “Deep-Throat”.
Offensichtlich ist die Autorin ziemlich wütend über solche Zumutungen. Zwar verweist sie auf die AIDS-Gefahr, doch spricht aus ihren Worten eigentlich weniger sachlich-medizinische Sorge um die Gesundheit. Sie hat Männer befragt, bzw. von ihnen gefordert, es doch auch einmal zu probieren, erst mit einem Dildo, dann mit einem Original. Und weil sie auf wenig Begeisterung stieß, poltert sie nun los:
“Nur frag ich euch mal, Männer: Warum wollt ihr dann eigentlich von uns, dass wir euch ständig so befriedigen? Glaubt ihr etwas, wir mögen wirklich ständig eure Stöpsel im Mund haben – und dann den Glibber? Und glaubt ihr, dass es ein schönes Gefühl ist, ständig Kotzen zu wollen, wenn ihr verlangt, wir sollen euch mal „Deepthroaten“?”
Dass heterosexuelle Männer nicht auf den Blowjob stehen, liegt für mich auf der Hand. Schwule haben nichts dagegen, die Anklage gegen “Männer” geht also ins Leere, bzw. am Thema vorbei.
Isabella selbst scheint dem Akt nichts Positives abgewinnen zu können, was ihr gutes Recht ist. Ich finde es selbstverständlich, dass Frauen sexuelle Praktiken verweigern, die sie nicht mögen. Daraus nun einen Aufstand zu machen und die eigene Unlust zu verallgemeinern, halte ich jedoch für übertrieben (vielleicht auch nur geschrieben, um im Blog eine schöne Kontroverse vom Zaun zu brechen).
Die Lust am Blowjob entsteht aus der geilen Stimmung in einer erotischen Situation: Frau will den Mann besonders verwöhnen und viele finden die Action bald auch selber geil. Auch Männer empfinden ja Lust, wenn sie eine Frau z.B. “händisch” stimulieren, viele haben absolut kein Problem damit, die Frau oral zu verwöhnen, sondern machen das gerne. Warum sollte also Frau sich vor dem Penis des Mannes ekeln? Eines Mannes wohlgemerkt, den sie BEGEHRT??
Es braucht Sensibilität, Geduld und Vertrauen
Das Problem ist aus meiner Sicht nie die Praktik selbst, sondern der Umgang der Beteiligten miteinander. Wer als Mann einer in dieser Hinsicht unerfahrenen bis leicht ablehnend eingestellten Frau auf die Porno-Tour kommt („Schluck es runter, du Schlampe“), muss sich nicht wundern, dass die Begeisterung auf weiblicher Seite nicht zunimmt, im Gegenteil! Dirty Talk und das Spiel mit ein bisschen (vermeintlichem!) Zwang ist was für gut eingespielte Paare und für Menschen, die genug Erfahrung haben, um zu wissen, dass sie das so wollen. Alle anderen brauchen Sensibilität, liebevolle Ermunterung und alles, bloß keinen Druck (oder gar Vorwürfe!).
Isabella ist also wohl einfach an die Falschen geraten, bzw. hat es vielleicht auch versäumt, klare Worte zu sagen über ihre eigenen Gefühle und Bedenken. Die Aufgeschlossenheit für etwas, das man selber noch nicht so mag, kommt dann, wenn man mal richtig verknallt ist - und darauf muss Frau dann eben warten und sich nicht mit Gelegenheits-Partnern und eher “sportlichem” Sex begnügen.
Zu guter Letzt: Deep Throat ist eine Technik, die man erst ERLERNEN muss. Was dabei gelernt wird, ist das Vermeiden des Würgereflexes, um den Penis tiefer aufnehmen zu können. Das ist gar nicht so einfach und bedarf einigen Übens - und zwar mit einem “Opfer”, das sehr vorsichtig ist und selbst eher passiv bleibt: die FRAU muss in jedem Moment selber bestimmen, wie tief es gerade geht. Nur dann kann sie sich angstfrei und entspannt auf die schwierige Aufgabe konzentrieren, einen Rythmus zu finden, der noch ein gelegentliches Atmen ermöglicht und den Würgereiz vermeidet. Letzteres geht nur bei völliger ENTSPANNUNG der Kehle - ist die Frau also nicht wirklich bereit, das jetzt zu probieren, sondern innerlich sauer oder wütend, wird sie nicht entspannen können und eben das Gefühl haben, “ständig kotzen zu wollen”.
(P.S: Wer übrigens eine gute Anleitung kennt, möge die bitte in die Kommentare posten!)
14. Oktober 2009
Keine Lust auf die Lust-Pille!
Zwar hätten das die Pharmakonzerne furchtbar gerne, doch ich wette drauf: der Erfolg von VIAGRA lässt sich nicht auf eine Lust-Pille für die Frau übertragen, denn Frauen ticken anders!
Wenn ich keine Lust auf Sex habe, dann ist das ein WAHRHAFTIGER Ausdruck meines aktuellen Befindens: entweder ich fühl mich körperlich nicht wohl oder die Atmosphäre ist einfach nicht danach. Vielleicht stimmt was in der Beziehung nicht, dann stünde erstmal an, das zu klären, bevor ich mich wieder erotisch fühle - ODER es beschäftigen mich grade andere Dinge: Stress, Sorgen - auch spannende Erlebenisse in anderen Bereichen können meine Aufmerksamkeit gelegentlich fesseln und von der Lust auf “das Eine” ablenken.
Aber weder gegen physische noch gegen psychische Lustlosigkeiten hätte ich jemals im Leben eine Pille einwerfen wollen! Schließlich ist Sex keine Arbeit, die unbedingt abgeleistet werden muss, weil “man das halt so macht” - und auch kein “Dienst am Partner”, auf den er einen Anspruch hätte. Den ganzen Beitrag lesen »
18. September 2009
Chili con Carne - Erotische Quickies
So viel MEHR als “das Eine”

Gut zwei Stunden hat es nur gedauert, dann war ich mit den 25 “erotischen Quickies” durch, die die Autoren Polly Äthylen und Peer Rouge in dem kleinen Bändchen Chili con Carne der Welt zum prickelnden Genuss überreichen. Als ich auf der letzten Seite angekommen war fühlte ich ein Bedauern, als müsste ich ein wunderschönes Fest vorzeitig verlassen: grade dann, wenn es am Schönsten ist!
Ja, es geht in allen Geschichten um Erotik, oft genug um handfesten Sex. Die Dinge werden beim Namen genannt und ihre Protagonisten kommen oft recht schnell zur Sache. Und doch sind diese Stories anders als die meisten der tonnenweise im Netz zu findenden “Anregungstexte”: sie katapultieren den Leser in eine Anderwelt, die nicht geografisch oder zeitlich zu fassen ist, sondern hinter jedem Alltag verborgen liegt: zugänglich für jene, die es verstehen, sich der immensen Kraft des Erotischen zu öffnen.
Nutze den Augenblick!
“Don’t dream it, do it” heißt eine der kurzen Geschichten, in der die Begegnung eines schon 17 Jahre verheirateten Mannes mit Klara geschildert wird. Er lernt sie in einer Kantine kennen, als sie beide nach dem letzten Schälchen Dessert greifen wollen. Der Leser erfährt von dem, was dann geschah, durch die Erinnerungen des Mannes, als er - wie jeden Sonntag morgen - im Ehebett bemerkt, dass er nicht mehr im Stande ist, mit seiner Frau den “ganz normalen Ehe-Sex” zu vollziehen. Den ganzen Beitrag lesen »
15. September 2009
Witziges Video über kreatives Profiling in Kontakbörsen
Wie ein Mann bei “Romeo” sein Profil kreativ nutzt, um endlich erfolgreich Partner zu finden - stimmlich, textlich und filmisch eine Großtat:
Das Werk stammt von emilsvideo.de und setzt den Pop-Kabarettisten Holger Edmaier glänzend in Szene!
27. August 2009
Urteil: 25.000 Euro Schmerzensgeld für Nacktfotos der Ex im Netz
Die vergleichsweise hohe Summe bekam eine Frau vom Landgericht Kiel zugesprochen (Az. 4 O 251/0). Ihr Ex-Partner, der von ihr verlassen worden war, hatte drei Nacktfotos, verziert mit ihrem Namen, ihrer Adresse und dem Wort “danach” in eine Tauschbörse eingestellt. Dort blieben sie zwar nur 14 Stunden, bevor es dem Aussteller mulmig wurde und er die Pics wieder löschte, doch genügte diese Zeit, die Bilder im Web zu verbreiten. Die Frau erhielt eindeutige Angebote und Anrufe fremder Männer, die das Bild mit der Adresse als Eigenwerbung einer “Hobbyhure” aufgefasst hatte. Den ganzen Beitrag lesen »
16. August 2009
Minderheitskink: natürliche Sexualität
Über den Hygiene-Fimmel der Amerikaner konnten sich Europäer lange belustigen, doch mittlerweile eifert man hierzulande dieser kollektiven Neurose mit aller Kraft nach. Wurden die ersten Intimrasuren noch mit einer Lust an ungewohnter Nacktheit begründet, ist der Kampf gegen die natürliche Behaarung mittlerweile nahezu Mainstream geworden. Und es geht oft nicht mehr um Lust, sondern angeblich um Hygiene (sachlich betrachtet ist das Unsinn!), vor allem aber wohl um das Gefühl, der “angesagten” Mode zu folgen: in sein, dabei sein - wie immer eben. Die Kosmetikindustrie freut sich und in der U-Bahn hängen Plakate, die “voll finanzierte” Laser-Enthaarungen anbieten - schöne neue Welt!
Ein wenig gegen den Stachel löckt nun Gerd vom hier schon öfter zitierten Blog PROMISC. Er hat im JoyClub eine “Gruppe” eröffnet mit dem programmatischen Namen “Natürliche Sexualität”. Im Beschreibungstext heißt es:
- Körper und Sex ‘natürlich’ lieben -
Die Erotik des natürlichen Körpergeruchs, die betörende Wirkung des natürlichen intimen Geschmacks, die Ästhetik eines vollen weiblichen Schamhaardreiecks, hingebungsvolle Lust auch während der Menstruation, die alle Sinne umfassende Liebe zum weiblichen und männlichen Ejakulat u.v.a.m. - Affinitäten welche es in Zeiten von Deo, Duschen vor + nach dem Sex, Ablehnung von Sperma, Schamlippen-Korrektur, Intimrasur & Co. schwer haben, Akzeptanz und ein passendes Gegenüber zu finden.
Diese Gruppe richtet sich in erster Linie als eine Art Refugium an Menschen, welche sich und das Gegenüber ‘à la Mutter Natur’ zum Fressen gern haben, darüber unbeschwerter als anderswo reden und sich gegenseitig auch leichter finden wollen.
Aber auch an Menschen, welche sich was diese Themen angeht selbst etwas ‘entspannen’ und informieren wollen.
Da die Gruppe noch recht neu ist, aber schon fast 50 Teilnehmer/innen hat, finden noch engagierte Diskussionen rund um das kontroverse Thema statt - allerdings tiefer schürfend als die üblichen Schlag-Abtausch-Runden zweier Lager, die einander ihre Glaubenssätze um die Ohren hauen.
29. Juli 2009
Erophil - das Festival für erotische Literatur
Vom 23. bis zum 25. Oktober wird die Erophil, das Festival rund um die Leselust aus Leidenschaft stattfinden - und zwar in Berlin! Die Ankündigung klingt vielversprechend:
“Wir wollen einen Einblick geben in zeitgenössische und klassische Literatur zu einem ganz speziellen Thema. Literaturproduzenten und Lesern, Schriftstellern und Verlagen, Konsumenten und Händlern bieten wir eine Plattform zum Kommunizieren ebenso wie zum Goutieren. Über den literarischen Bereich hinaus präsentieren wir auch angrenzende Genres wie Comic, Fotografie, Illustration und Bildende Kunst. Dabei wird Erophil mit seiner Fokussierung auf das Thema eine Branche vorstellen, die in ihrer Vielfalt bislang noch kein gemeinsames öffentliches Forum hatte. Mit der Etage am Kottbusser Damm haben wir einen Veranstaltungsort jenseits des etablierten Literaturbetriebes gefunden, der uns zu kreativer Arbeit in Werkstattatmosphäre inspiriert und uns zugleich, nicht zuletzt im Interesse der Aussteller, eine enge Kalkulation ermöglicht.”
Gegen das Schattendasein in der Schmuddelecke
Das Projekt erophil entstand aus der Erfahrung, daß in Deutschland Erotikliteratur fälschlicherweise immer noch ein Schattendasein in der Schmuddelecke führt.
In Frankreich ist man stolz auf zeitgenössische Autoren wie Olivier Py, Philippe Dijan oder Pauline Réage. Führende Vertreter der Academie Française können sich ohne Verlust ihres Ansehens zu ihrer Vorliebe für Erotikliteratur bekennen. Dagegen gelten die Lektüre und das Interesse an erotischer Literatur hierzulande immer noch als anrüchig. Häufig “Bückware” – im besten Falle in eigens eingerichteter Ecke – ist erotische Literatur oft nur unter dem skeptisch-abschätzigen Blick des Buchhändlers erhältlich, solange ihr nicht das Siegel der klassischen Weltliteratur anhaftet, wie dies bei Marquis de Sade oder Jean Genet der Fall ist.
Mit der erophil wollen die Veranstalter das Genre aus seiner Nische führen und die künstlerische Bandbreite klassischer und moderner Erotikliteratur einem größeren Publikum nahe bringen. Eine Grenze zwischen homo- und heterosexueller Literatur wird es nicht geben - gut so!
15. Juli 2009
Intimrasur: Modediktat, Geschäft, Geschmacksache?
Die ZEIT schreibt über “Schönheit unter der Gürtellinie”, die TAZ zieht nach und berichtet über “Deutschland ganz unten”. Das aktuelle Interesse an der immer mehr um sich greifenden Intimrasur wird durch eine Studie im Auftrag der Uni Leipzig bestätigt, deren Ergebnis sich liest “wie der ideale Quartalsabschlussbericht eines Rasierklingenherstellers: Stolze 66,7 Prozent der 14- bis 17-jährigen Frauen mögens “enthaart”, bei den 18- bis 30-jährigen Frauen sind es sogar um die 80 Prozent. Als Hauptgrund für den Griff zur Klinge geben die Befragten “das eigene Schönheitsideal” an, auf den letzten Platz der Nennungen hat es die Antwort “Vorbilder enthaaren auch” verschlagen - nur dass das nicht ganz richtig sein dürfte”. (TAZ).
Na klar, wer gibt schon freiwillig zu, sich einem Modediktat zu beugen, das sich der zunehmenden Akzeptanz von Porno-Filmen und der massiven Promotion der Kosmetikindustrie verdankt! Das Entfernen der Intimbehaarung ist definitiv ein super Geschäft: Klingen, Rasierapparate, spezielle Pre- und Aftershave-Cremes, Heilcremes gegen die häufig entstehenden Haut-Irritationen und Haarwurzelentzündungen. Den ganzen Beitrag lesen »
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