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Ars Vivendi  - Erotische Mode, Literatur und Kunst

Erotische Kunst von Ars Vivendi

Ars Vivendi  - Erotische Mode, Literatur und Kunst

20. Juli 2017

Erotische Orte in Berlin

Es gibt jetzt eine Karte mit den erotischsten Orten Berlins – ein Guide zur Sex-Hauptstadt sozusagen. Zusammen gestellt haben sie die MAcher/innen des AMORELIE-Magazins. In der Info-Mail schreibt uns Tina dazu:

“Auf der Karte haben wir verschiedene Orte mit einer erotischen Qualität verzeichnet. Besonders wichtig war uns bei der Auswahl, dass die Orte stilvoll sind und eine vielfältige Bandbreite abbilden – von erotischen Partys bis Filmfestivals und Bondage-Workshops.”

Lobenswert! Die einzelnen Locations sind auf der Seite auch beschrieben, reinlesen lohnt sich.

26. Juni 2017

Sexspielzeug-Ranking: Deutschland nur auf Platz 22

In welchem Land suchen die Leute am häufigsten nach Sexspielzeug? Eine Erhebung von Vouchercloud (eine Voucher App) ergab folgende Top-10-Platzierungen: Den ganzen Beitrag lesen »

23. Oktober 2016

Ein erotisches Gedicht: Cludo

CLUDO

An mich verschenkt, das Jetzt und So,
dein Biss, dein Kuss,
dein dunkles Sein,
dringt mir als sternenheller Schein
in allertiefsten Seelenraum
hältst mich besetzt im Nirgendwo.
erschaffst mich dir
als bin nicht wo.

Grab dich in meine Häute,
setze Zeichen,
will stöhnen, schwitzen, bitten
und erbleichen,
vor Scham erröten angesichts der
geilen Gier – im Jetzt und Hier.

Versenke dich in meine Pforten
ich rufe dich und rette dich
du fesselst, schlägst und kettest mich
in Träumen, Taten, Worten
die höchste Lust, die süße Qual,
ist mein Begehr, ist unsre Wahl.
So formvollendet angewendet
lichtgeblendet,
nie beendet.

Dein Wirken hier im Sein:
an mich verschenkt das Jetzt und So
bist du nicht wer
wie ich’s nicht bin
in Cludos mondenhellem Nirgendwo.

- uhscha -

27. August 2016

Seitensprung, Fremdgehen, Lügen – warum?

Angelika Wende, deren nachdenkenswerte Texte ich sehr schätze, fragt in ihrem Blogpost “One Lie and a Mess of Desctruction”

“Warum betrügen Menschen ihre Partner, obwohl es in einer Katastrophe enden kann?”

Ihre Antwort:

“Weil sie gierig sind, weil sie nicht genug bekommen, weil sie etwas, was sie haben wollen in der Beziehung nicht bekommen, weil sie es als Aufwertung ihres Egos brauchen, weil sie glauben, dass es ihnen zusteht, weil sie feige sind und dem anderen nicht die Wahrheit sagen über ihre unerfüllten Bedürfnisse oder weil sie einfach unmoralische Figuren sind, denen es nur um die Befriedung ihrer Triebe geht.
Mentaler Betrug und sexuelle Aktivität außerhalb der Beziehung erfordert die bewusste Täuschung des Anderen, sie erfordert Schamlosigkeit und Kaltblütigkeit. Lügen und Betrügen entwürdigt den Partner, während der Betrüger sein Selbstwertgefühl aufpoliert.
Wird das Lügengeflecht durchbrochen findet der Lügner rationale Erklärungen für sein unmoralisches Verhalten oder er schiebt dem Partner die Schuld für seine Unmoral in die Schuhe. Er habe ihn nicht genug geliebt. Die Wahrheit aber ist: Der Betrüger liebt sich selbst nicht genug.”

Angelika setzt sich mit dem Zerstörungspotenzial von Lügen auch künstlerisch auseinander, doch darum soll es hier nicht gehen. Mich irritiert an diesem Text die sehr einseitige, eher schmalspurige Analyse eines komplexen Beziehungsgeschehens. Von einer Psychotherapeutin hätte ich anderes erwartet, z.B. die Einsicht, dass immer zwei daran beteiligt sind, wie die Dinge in einer Beziehung laufen. Statt dessen auch hier klare Kante: der Lügner ist immer der Böse, der dem Partner auch noch die Schuld zuschiebt. Den ganzen Beitrag lesen »

28. April 2015

Sex im Wald: Natürlich, sinnlich, abenteuerlich

100.000 Jahre hatte der Mensch ausschließlich Sex in der Natur, bevor er begonnen hat, sich mit Wänden zu umbauen. Heute kann man sich das kaum mehr vorstellen, doch im folgenden Video erzählt ein Paar, das schon lange 10 Jahre zusammen ist, wie der Wald das erotische Miteinander inspiriert und belebt hat:

Der Biophilia-Effekt – Heilung aus dem Wald

Das neue Buch des Biologen Clemens G. Arvay befasst sich nicht nur mit der Natur als Ärztin und Psychotherapeutin – also mit den gesundheitsfördernden medizinischen und psychologischen Effekten von Naturerfahrung, sondern auch mit Sex im Wald. Denn die Natur ist auch eine erfolgreiche Sexualtherapeutin – man muss allerdings ein bisschen experimentierfreudig und abenteuerlustig sein!

Im Buch wird dieser Bereich des menschlichen Lebens mit größter Sorgfalt, mit Gefühl und Respekt behandelt. Das Buch enthält auch Vorschläge für ein Liebesnest im eigenen Garten.
“Der Biophilia-Effekt — Heilung aus dem Wald” basiert auf modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Quellen werden im Buch penibel offengelegt.

Wolf Dieter Storl, Ethnologe und Buchautor, über das Buch:

»Clemens G. Arvay bringt uns modernen, zivilisationsgeschädigten Menschen die Kraft der Natur wieder nahe – in erfrischender Sprache und unter Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse.«

Einen ausführlichen Gastartikel des Bestseller-Autors Clemens G. Arvay findet sich im wilden Gartenblog: Dein Garten, Dein Heiler – Der Biophilia-Effekt im wilden Garten

Arvay-Biophilia-Cover
Der Biophilia-Effekt – Heilung aus dem Wald
11. April 2015 – ISBN 978-3990011133

»Selten habe ich beim Lesen so viel gestaunt, gelernt und Freude empfunden wie bei diesem wundervollen Buch.«
(Dr. Ruediger Dahlke‬, Arzt und Autor)

Video-Trailer zum Buch »

3. Februar 2015

Er sagt / sie sagt – Ein heteronormativer Dialog

Sie: “Liebst Du mich?”
Er: “Weißt du doch! Musst du denn immer wieder fragen?”
Sie: “Du sagst es aber nie!”
Er: “Muss man das? Wenn man es dauernd sagen muss, ist es schon garnicht mehr wahr.”
Sie: “Vielleicht ist es ja nicht mehr wahr – und du sagst es mir nur nicht!”
Er: “Glaub mir, das würdest du dann schon merken.”
Sie: “Und wie?”
Er: “Mensch, kannst du blöd fragen! Musst du immer alles zerreden?
Sie: “Ich frag’ ja bloß. Und außer Reden kann man mit dir sowieso nicht viel anfangen!”
Er: “WIE MEINST DU DAS?”
Sie: “Na, stimmt doch: du willst nicht in die Sauna, du gehst nicht spazieren, magst keine Konzerte, Besuche gehen dir auf die Nerven, nicht mal massieren lässt du dich!”
Er: “Massieren! Dieses Geschüttel? Wozu soll das gut sein? Ein einfacher Ge­schlechtsverkehr, fröhlich, ohne allen Schnick-Schnack, das wär’s! Aber zu so einfachen Dingen bist du ja nicht zu haben.
Sie: Einfacher Geschlechtsverkehr? Dieses kurze Rein-Raus ist mir schlicht zu öde, dass du’s nur weißt! Dabei fühl’ ich mich von Dir garnicht bemerkt!”
Er: “Oh, ich bemerke dich sehr genau – so weich und warm und feucht….”
Sie: “Du kannst Dir einen feuchten Waschlappen nehmen und den vorher auf die Heizung legen.”
Er: Nun werd’ mal nicht albern. Außerdem mach ich das oft genug. Du bist ja eh’ meistens nicht ansprechbar!”
Sie: “Nicht ansprechbar? Das ist es doch gerade: ich fühl’ mich von dir nicht angesprochen!”
Er: “Gerade hast du noch gesagt, Reden sei das einzige, was ich könne!”

 

***

Dieser ziemlich zeitlose Text ist eine Fundsache aus den Tiefen meiner Festplatte, entstanden in einer Kreativ-Schreiben-Gruppe in den frühen 90gern.

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